Werkstattgespräch · Projekt Lernhaus
Donnerstag, 21.05.2026 · E 105

Lernhaus GMF

Wie sieht unser Alltag aus — wenn wir ihn selbst gestalten?

Julian Wastian · Andreas Heller
Gymnasium München Feldmoching
Gymnasium München FeldmochingWerkstattgespräch · Projekt Lernhaus
02
Werkstattgespräch · 21. Mai 2026

Programm

01
Das Gebäude verstehen
Sechs Raumtypen · Gegenüberstellung heute / morgen
02
Den Alltag durchspielen
Ein Mittwoch in 7b — aus Lehrer- und Schülerblick
03
Werkzeuge anfassen
Wochenplan & Logbuch · Live-Demo zum Mitmachen
04
Räume bespielen
Ich-Du-Wir-Konzept · Mini-Instruktion im Wir-Raum
05
Bewerten und klären
Chancen · ehrliche Bilanz · was wir gemeinsam klären müssen
Gymnasium München FeldmochingLernhaus — Tagesablauf
03
Das Gebäude konkret — Lernhaus B im Detail

Die sechs Lernhaus-Räume

Frontalklasse
28 Plätze
4 Reihen × 7 Plätze — Plenum, Instruktion, Tafel-Phase
Klasse Gruppe groß
4 Gruppen · 32 Plätze
Vier große Gruppen — Projektarbeit, lange Erarbeitungs­phasen
Klasse Gruppe klein
6 × 4er · 24 Plätze
Sechs 4er-Inseln — Stationenlernen, Differenzierung, Tandem-Arbeit
Multifunktionsraum
6 × 4er · 24 Plätze
Lernlandschaft — versetzte Tische, offene Atmosphäre, Ganztag
GS KS
Teamraum
14 Plätze
Lernhausteam — Sitzung, Beratung, Arbeitsplatz · Teeküche links
Ausweichraum
11 Plätze
Trapez-Zickzack — halb-Klasse, Differenzierung, schnell umstellbar
Diese Raumtypen sind im Lernhaus B mehrfach vorhanden. Team- und Ausweichräume gibt es baugleich · Frontalklasse und Klassengruppenräume sind die Standard-Klassenräume. Noch nicht abgebildet: Differenzierungs-/Inklusionsräume, Forum, Fachräume (Bio/Physik/Chemie/Kunst/Musik/Sport), Lerninseln in Gang & Treppenhaus.
Gymnasium München FeldmochingWerkstattgespräch · Projekt Lernhaus
Kapitel 1

Heute & Morgen
— ehrlich.

Was unser heutiges System leisten kann. Und was strukturell hinzukommt, wenn das Lernhaus dazu kommt.
Gymnasium München FeldmochingWerkstattgespräch · Projekt Lernhaus
04
Ehrlich, was unser heutiges System leisten kann

Frontalunterricht — was kann er, was kann er nicht?

Wir starten ehrlich beim, was wir kennen. Frontalunterricht ist nicht das Problem — er ist ein Werkzeug, das vieles kann. Aber er kann auch Dinge nicht, die der Schulalltag täglich von uns verlangt.

Was Frontal kann

Stärken, die niemand bestreitet

  • Klare Übersicht — eine Lehrkraft sieht alle 25–30 SuS gleichzeitig
  • Frontalimpuls — alle hören dasselbe zur selben Zeit
  • Schnelle Plenumsklärung — gemeinsamer Wissensstand in 5 Minuten
  • Hohe Steuerbarkeit — Tempo, Reihenfolge, Tiefe bei der Lehrkraft
  • Effiziente Instruktion — neue Inhalte, Tafelbild, Diskussion mit allen
  • Bewährt und planbar — Routinen sind seit Jahrzehnten eingespielt
Was Frontal nicht kann

Strukturelle Grenzen — nicht Lehrer-Schuld

  • Parallele Niveaus — alle bekommen dieselbe Aufgabe, obwohl die Spanne riesig ist
  • Mini-Instruktion an 6 SuS, während der Rest weiterarbeitet — kein zweiter Raum
  • 1:1-Coaching ohne die Klasse zu stören — kein Rückzugsraum
  • Tandems gleichzeitig zum Plenum — Akustik und Aufmerksamkeit kollidieren
  • Abgehängte einholen + Schnelle herausfordern — gleichzeitig nicht leistbar
  • Selbstorganisation üben — kein Raum für eigene Wege
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05
Was strukturell hinzukommt — und was nicht

Lernhaus — was kann es, was kann es nicht?

Das Lernhaus ist kein Ersatz für den Frontalunterricht — es ist die zweite Hand, die wir bisher nicht haben. Es kann strukturell Dinge, die Frontal nicht kann. Und es bringt eigene Grenzen mit, die wir kennen müssen.

Was das Lernhaus kann

Was Frontal strukturell nicht leistet

  • Räumliche Differenzierung — parallele Niveaus, parallele Sozialformen
  • Mini-Instruktion an 6 SuS im Wir-Raum, während andere weiterarbeiten
  • 1:1-Coaching im Differenzierungs- oder Gruppenraum, ohne Klasse zu stören
  • Tandem · Stille · Plenum gleichzeitig — räumlich getrennt, akustisch entkoppelt
  • Ich- / Du- / Wir-Raum wählbar — SuS lernen, was sie gerade brauchen
  • Lernbegleitung statt Aufsicht — Lehrkraft pendelt zwischen Gruppen
Was das Lernhaus nicht kann

Grenzen, die wir tragen müssen

  • Frontal ersetzen — kann es nicht, soll es auch nicht. Plenum braucht den Wir-Raum
  • Alle SuS gleichzeitig im Blick — verteilte Räume erfordern verteilte Aufsicht
  • Ohne Routinen funktionieren — Selbstorganisation muss explizit gelernt werden
  • Sofort einziehbar — Gewöhnungsphase 1–2 Schuljahre, für alle Beteiligten
  • Akustik einfach lösen — offene Lernlandschaften sind anspruchsvoll
  • Ohne Team — Lernhausteam und gemeinsame Bauphase sind nicht optional
Gymnasium München FeldmochingWerkstattgespräch · Projekt Lernhaus
Kapitel 2

Ein Tag
im Lernhaus.

Vom Kern in einem Satz über einen konkreten Mittwoch bis zur Freiarbeitsphase — wie sich Alltag anfühlt.
Gymnasium München FeldmochingLernhaus — Tagesablauf
06
Der Kern in einem Satz
Der Stundenplan bleibt.
Eine Freiarbeitsschicht
kommt obendrauf.
Modell aus Tutzing — und unsere Ausgangsbasis. Doppelstunden im Fach laufen weiter wie bisher. Pro Klasse wird eine Doppelstunde pro Woche zur klassen- und fächerübergreifenden Freiarbeitsphase.
Gymnasium München FeldmochingLernhaus — Tagesablauf
Sicht
07
Ein Mittwoch im Lernhaus B — derselbe Tag, zwei Perspektiven

Frau Berger

Deutsch & Geschichte · Klassenleitung 7b · Lernbegleitung 6 SuS
07:3045 Min.
Ankommen im Teamzimmer Lernhaus B
Teamraum LH B
Kaffee · 5-Min-Tagesimpuls mit dem Lernhausteam · Material aus dem gemeinsamen Schrank für 1./2. Std Deutsch
08:1590 Min.
Doppelstunde Deutsch · 7b
Klassenraum 7b (Klassengruppenraum)
Sachtexte erschließen — Impuls · Tandem-Erarbeitung (differenziert) · Sicherung · Reflexion · Ausblick auf Wochenplan-Aufgabe
09:4515 Min.
Pause
10:0090 Min.
Doppelstunde Geschichte · 7b
Multifunktionsraum LH B
Mittelalter — Stationenlernen in den vier Ecken, Stationen-Pässe, Frau Berger berät
11:30135 Min.
Mittagsband — Mensa-Aufsicht + Sprechstunde
Mensa · Forum
12:00 Essen mit Klasse 7b · 12:45 Sprechstunde im Forum (Eltern-Gespräch) · 13:30 Korrekturen anfangen
13:4535 Min.
Selbstlernzeit (SLZ) · Lernbüro
Multifunktionsraum + Lerninseln Gang LH B
SuS arbeiten am Wochenplan · Frau Berger ist anwesend, geht herum, klärt Fragen, schaut Wochenpläne durch
14:3090 Min.
Lernbegleitungs-Gespräch + Korrekturen
Differenzierungsraum LH B
14:30 Coaching-Gespräch mit Lina (15') · 14:45 Co-KL Herr Müller — Elterngespräch vorbereiten · 15:15 Korrekturen

Mia

Klasse 7b · Lernbegleitung bei Frau Berger
07:3045 Min.
Spind, Hof, mit Freundinnen reden
Forum & Schulhof
08:1590 Min.
Doppelstunde Deutsch — Sachtexte
Klassenraum 7b
Mia notiert: Aufgabe „Sachtext erschließen" landet auf dem Wochenplan, Abgabe Freitag
09:4515 Min.
Pause
10:0090 Min.
Doppelstunde Mathe — Bruchrechnung
Frontalklasse 7b
Stegreif angekündigt für morgen — Mia trägt das ins Logbuch ein
11:30135 Min.
Mittagessen · Schul-Band
Mensa · Musikraum
12:00 Essen mit der Klasse · 12:45 Wahlangebot Schul-Band (Querflöte)
13:4535 Min.
Selbstlernzeit (SLZ) · Lernbüro — Mia entscheidet selbst
Lerninsel auf dem Gang LH B
Mia priorisiert Mathe (Stegreif morgen!) · setzt sich mit Tom auf die Gang-Insel · holt Übungsblatt aus der Lerntheke · hakt im Wochenplan ab
14:3090 Min.
Doppelstunde Französisch
Gruppenraum
Dialoge üben — Mia und Tom gehen ins Treppenhaus, um den Dialog mit Aussprache zu üben
Gymnasium München FeldmochingLernhaus — Tagesablauf
Sicht
08
Was sich verändert — und was nicht

Was bleibt. Was kommt dazu.

Das bleibt vertraut

  • Ihr Lehrplan — ISB, G9, Bayern. Unverändert.
  • Ihre Doppelstunden im Fach — vor und nach der Freiarbeitsphase.
  • Ihre Methodenfreiheit — Frontalimpuls bleibt erlaubt, oft sinnvoll.
  • Ihre Schulaufgaben — gleiches Format, Bewertung wie bisher.
  • Ihre Persönlichkeit als Lehrkraft — das ist und bleibt der wichtigste Faktor.

Das kommt dazu

  • Eine Doppelstunde / Woche wird zur Freiarbeitsphase — pro Klasse.
  • Wochenplan pro SuS — Sie füllen pro Fach 1–2 Aufgaben ein.
  • Lernbegleitung — Sie haben ca. 6–8 fixe SuS für regelmäßige Gespräche.
  • Lernhausteam statt großes Lehrerzimmer — wöchentliche Teamsitzung.
  • Logbuch als Wochenkanal zwischen SuS, Eltern und Ihnen.

Das bleibt für dich vertraut

  • Dein Lehrplan — derselbe Stoff, derselbe Übergang nach G9.
  • Deine Doppelstunden in den Fächern — wie bisher.
  • Deine Lehrkräfte stehen vorn und erklären — Frontalunterricht bleibt.
  • Deine Klasse bleibt — gleiche Freund:innen, gleicher Klassenraum.
  • Schulaufgaben & Stegreife wie immer — wer sie nicht lernt, fällt durch.

Das ist neu für dich

  • Eine Doppelstunde pro Woche entscheidest du, was du arbeitest.
  • Wochenplan — alle Aufgaben der Woche auf einen Blick, du planst selbst.
  • Lernbegleitung — eine Lehrkraft, die dich besonders im Blick hat.
  • Logbuch — dein Wochen-Tagebuch, Eltern unterschreiben mit.
  • Mehr Lern-Räume — Lerninseln, Gruppenraum, Lernlandschaft.
Gymnasium München FeldmochingLernhaus — Tagesablauf
Sicht
09
Die neue Schicht — was ist das eigentlich?

Die Freiarbeitsphase — konkret

Das Prinzip

Eine fix im Stundenplan verankerte Doppelstunde pro Woche pro Klasse.
Beispiel: Dienstag, 4. Std. — Französisch in 7b.
Aber heute wird kein Französisch unterrichtet.

Die SuS arbeiten am Wochenplan — fächerübergreifend. Sie entscheiden, was gerade dran ist. Mathe? Französisch? Schulaufgaben-Vorbereitung?

Die Fachlehrkraft ist anwesend — als Ansprechperson, nicht als Frontallehrkraft. Wer Französisch-Fragen hat, fragt natürlich Frau Wassinn, weil sie heute da ist.

Was Sie konkret tun

  • Durch Räume und Lerninseln gehen
  • Spezifische Fachfragen klären
  • Wochenpläne stichprobenartig checken
  • Bei einzelnen SuS Mini-Coaching machen („Was hakt gerade?")
  • Auf Schulaufgaben-Vorbereitung hinweisen
  • Logbuch-Notizen für nächste Lernbegleitung

Schwerpunkt: Die Kinder lernen Selbstorganisation und Priorisierung. Das ist das pädagogische Ziel dieser Stunde.

Was passiert für mich?

Eine Doppelstunde pro Woche darf ich selbst entscheiden, was ich arbeite. Mein Wochenplan zeigt mir, was bis wann fertig sein muss — bei welchem Fach es brennt.

Ich darf wählen: was, wo und mit wem. Klassenraum, Lerninsel im Gang, Gruppenraum, Differenzierungsraum. Alleine, mit Tom als Tandem, in einer Lerngruppe.

Wenn ich nicht weiterkomme, gehe ich zu meiner Lehrkraft, die heute hier ist. Oder zu meiner Lernbegleitung — die kennt mich am besten.

Was ich lerne

  • Mich selbst organisieren — wie früher schon zu Hause, aber jetzt in der Schule
  • Priorisieren — was ist morgen wichtig, was kann warten?
  • Mit dem Wochenplan arbeiten — wie ein Profi mit ToDo-Liste
  • Hilfe holen, wenn ich sie brauche — und nicht erst, wenn es zu spät ist
  • Verantwortung tragen — meine Zeit, meine Aufgaben, mein Lerntempo

Was die Stunde nicht ist: keine Freistunde, keine Pause. Mein Wochenplan ist konkret — wenn ich nicht arbeite, sehe ich das am Freitag.

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Kapitel 3

Wochenplan
& Logbuch.

Die zwei Werkzeuge, ohne die Freiarbeit nicht funktioniert — und mit denen wir sie gemeinsam bauen.
Gymnasium München FeldmochingLernhaus — Tagesablauf
10
Zwei Werkzeuge, die alles tragen

Wochenplan & Logbuch

Wochenplan
Pro SuS · pro Woche · alle Fächer

Was Sie als Lehrkraft beisteuern:

  • 1–2 Pflicht-Aufgaben pro Woche und Fach
  • Klare Abgabe-Frist (z. B. „Freitag, 14:30")
  • Selbstkontroll-Material (Lösungs-Blatt im Schrank)
  • Vor Schulaufgaben: Checkliste „Was solltest du können?"

Was die SuS damit machen:

  • Eintragen, in welcher Reihenfolge sie arbeiten
  • Häkchen setzen, wenn fertig
  • In der Freiarbeitsphase abarbeiten
Logbuch
Wochenkanal SuS ↔ Eltern ↔ Lernbegleitung

Was drinsteht (eine Doppelseite/Woche):

  • Wochenziel der SuS · Häkchen bei Erreichung
  • Selbsteinschätzung Arbeitsverhalten 1–4
  • Lobecke · "Schön war / Schade war"
  • Elternbox + Unterschrift Eltern (jede Woche)
  • Bewegung Mo–Fr

Ihr Aufwand:

  • 5 Min/Woche pro Lernbegleitungs-SuS — kurzer Blick rein
  • Notizen für nächstes Lernbegleitungs-Gespräch
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Modus
11
Anfassen, nicht nur anschauen

Den Wochenplan selbst bauen

Découvertes-Pool

Ziehen: Aufgaben aus Découvertes 3 (Kl. 8) bzw. Découvertes 4 (Kl. 9) in die passenden Slots. Freiarbeit (90') ist klassenmarkiert · SLZ (35') ist klassenoffen.
Klasse 8a · D3 Unité 5 — Bienvenue au Québec
8a · VokabularU5 Vocabulaire — Frankophonie, Geographie (CdA S. 28–29)bis Fr
8a · GrammatikG: Prépositions + noms de pays (Lehrwerk S. 87, Üb. 4–5)bis Mi
Klasse 8b · D3 Unité 5 — Bienvenue au Québec
8b · LesenAtelier A: Québec, Partnerregion Bayerns (S. 89–92, Auf. 3–5)bis Do
8b · GrammatikG: Degrés de l'adverbe — comparatif/superlatif (S. 95, Üb. 7)bis Fr
Klasse 9a · D4 Unité 4 — Accros aux médias
9a · VokabularU4 Vocabulaire — Médias, verbe recevoir (Lehrwerk S. 84–90)bis Fr
9a · GrammatikG9: Le conditionnel passé (Beiheft S. 20–22, Üb. 1–2)bis Mi
Klasse 9b · D4 Unité 4 — Accros aux médias
9b · LesenAtelier A: Médias-Texte zu Sozialnetzwerken (S. 84, Auf. 2–4)bis Do
9b · GrammatikG10: Phrase conditionnelle III (Beiheft S. 23, Üb. 3–4)bis Fr
.
Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
1./2. Std08:15 · 90 Min
F · 8a
F · 9a
F · 8b
F · 9b
Korr · Prep
3./4. Std10:00 · 90 Min
F · 9b
F · 8b
F · 9a
Mittag11:30 · 135 Min
Mensa / Wahl
Mensa / Wahl
Mensa / Wahl
Mensa / Wahl
Mensa / Wahl
SLZ13:45 · 35 Min
5./6. Std14:30 · 90 Min
Team-Sitz.
F · 8a
F · 9a
0 / 8 Aufgaben verteilt 4 Klassen × 1 Freiarbeit + 5 SLZ-Slots · Quellen: Découvertes 3 (Kl. 8) + 4 (Kl. 9)

Mias Wochenplan

Frau Berger hat das festgelegt — Mia entscheidet, wann sie was erledigt.
Ziehen: in Freiarbeits-Zellen. Klicken: Fragen aufschreiben & planen, wo sie Hilfe braucht.
DeutschSachtext S. 84 erschließenbis Fr
MatheStegreif-Vorbereitung Geometrievor Do!
FranzösischVokabeln Unité 3bis Mi
EnglischReading Text 4bis Fr
MatheBruchrechnung Übung 1–5bis Do
.
Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
1./2. Std08:15 · 90 Min
Deutsch
Mathe
Geschichte
Mathe
Deutsch
3./4. Std10:00 · 90 Min
Französisch
Englisch
Französisch
Sport
Mittag11:30 · 135 Min
Essen + Band
Essen + Hof
Essen + Schach
Essen + Hof
Essen + Frei
SLZ13:45 · 35 Min
5./6. Std14:30 · 90 Min
Englisch
Biologie
Französisch
Geschichte
Englisch
0 / 5 Aufgaben eingeplant Tipp: Mathe-Stegreif ist Do — also vor Mi/Do platzieren · 6 grüne Slots = 1 Freiarbeit + 5 SLZ
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Kapitel 4

Die Räume
bespielen.

Ich-Raum, Du-Raum, Wir-Raum — und wie die Mini-Instruktion zurück in den Wir-Raum kommt.
Gymnasium München FeldmochingLernhaus — Tagesablauf
12
Die Münchner Lernraum-Trinität — drei Räume, drei Lernformen

Ich-Raum · Du-Raum · Wir-Raum

Ich-Raum (Silentium)

„Hier arbeite ich für mich alleine."

→ Diesen Raum suche ich auf, wenn ich Stille brauche, um mich zu konzentrieren.
GMF-Räume:
Differenzierungsraum · ruhige Ecke im Multifunktionsraum · Forum mit Kopfhörern
Mia, Mathe-Stegreif-Vorbereitung: im Forum, Kopfhörer auf, Bruchrechnung in Ruhe.

Du-Raum (Flüsterlautstärke)

„Hier arbeite ich mit einer Partner:in zusammen."

→ Diesen Raum suche ich für Partnerarbeiten auf — Dialoge, sich gegenseitig abfragen, Tandem-Erarbeitung.
GMF-Räume:
Gruppenraum 1.14 · Klassengruppenraum · Lerninsel im Gang · Treppenhaus
Mia + Tom, Französisch: im Treppenhaus den Dialog mit Aussprache üben.

Wir-Raum (Gruppe)

„Hier arbeiten wir gemeinsam an einem Thema."

→ Gruppenarbeit, Mini-Plenum mit Lehrkraft, Diskussion, Präsentations-Vorbereitung, Recherche.
GMF-Räume:
Klassenraum · Multifunktionsraum · Klasse Gruppe groß · Ausweichraum
7 SuS + Frau Berger, Multifunktionsraum: Mini-Instruktion zur Argumentationsstruktur.

Quelle: Münchner Lernhaus-Konzept · Lernatelier der Städtischen Willy-Brandt-Gesamtschule (Praxisbuch S. 30–31). Im Wochenplan-Template tauchen Ich-Raum-Aufgabe und Du-Raum-Aufgabe mit Partner:in als feste Spalten auf.

Gymnasium München FeldmochingLernhaus — Tagesablauf
13
Instruktion bleibt das Herz — sie wird nur klüger eingesetzt

Mini-Instruktion im Wir-Raum

Eine 90-Min-Frontalstunde mit 28 SuS — wie viele profitieren wirklich? Vielleicht 12. Acht sind unterfordert. Acht sind abgehängt.
Im Lernhaus wird daraus: drei Mini-Instruktionen à 15 Min mit jeweils 6–8 SuS, die das jetzt brauchen. Höhere Effektstärke, kleinere Gruppen, individuelle Wirkung.

Ein konkretes Szenario · Mittwoch in 7b

1
Montag 8:00 — Teamraum
Frau Berger setzt Pflicht-Aufgaben Deutsch im Hub-Wochenplan für die Woche.
2
Di–Mi — SuS klicken Aufgaben & schreiben Fragen
Im Hub-Klickfenster: „Ich verstehe nicht, was Argumentations-Strukturen sind." Sieben SuS schreiben ähnliches.
3
Mittwoch 13:30 — Hub zeigt Cluster
„7 SuS · Frage zu Argumentation" — Frau Berger sieht den Bedarf vor der Freiarbeit.
4
Mittwoch 13:45 — Freiarbeitsphase startet
Ansage: „Wer noch unklar bei Argumentation ist — gleich 13:50 im Multifunktionsraum, 15 Minuten." Andere arbeiten an ihrem Wochenplan.
5
13:50–14:05 — Mini-Instruktion im Wir-Raum
7 SuS sitzen rund um Frau Berger im Multifunktionsraum. Tafelbild, Beispiel, Frage-Runde. Fokussierte Instruktion.
6
14:05 — Zurück in Du- & Ich-Räume
SuS wenden das Gelernte sofort an: Tandem im Treppenhaus (Du-Raum), Übung allein im Forum (Ich-Raum). Verstandenes wird verankert.

Was die Schulleitung gewinnt

  • Instruktion wird häufiger, nicht seltener — 3–5 Mini-Plenen pro Woche pro Klasse
  • Effektstärke kleiner Gruppen: nachweislich höher (Hattie ≈ 0.5–0.7)
  • Responsive Teaching statt One-Size-Fits-All
  • Lehrkraft-Kompetenz bleibt zentral — sie steuert, was wann wo passiert

Was wir heute zusammen entwickeln

  • Wie macht der Hub Frage-Cluster sichtbar? (Aggregation der SuS-Notizen)
  • Wie reservieren wir spontan Räume für Mini-Plena?
  • Wie viele Mini-Plenen pro Freiarbeitsphase sind realistisch? (1? 2? 3?)
  • Welche Themen eignen sich besonders für die 15-Min-Form?
  • Proaktiv (Lehrkraft kündigt an) oder reaktiv (auf Cluster reagieren)?
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Kapitel 5

Tragende
Strukturen.

Das Lernhausteam als kollegiale Heimat — und der GMF-Hub als digitale Infrastruktur dahinter.
Gymnasium München FeldmochingLernhaus — Tagesablauf
Sicht
14
Das Team trägt das Kind — und entlastet die Lehrkraft

Das Lernhausteam — kollegiale Heimat

Was sich strukturell ändert

  • Sie sind einem Lernhaus zugeordnet (z. B. Jgst. 7/8) — 12–16 Kolleg:innen
  • Eigenes Teamzimmer (1.15, 48 m²) statt großes anonymes Lehrerzimmer
  • Wöchentliche Teamsitzung — Klassenführung, individuelle Förderung, Notengebung
  • Multiprofessionell: Lehrkräfte + Sozpäd + Beratungslehrkraft + Erzieher:innen
  • Klassenkonferenzen im Lernhausteam, nicht in der großen Konferenz

Was das für Sie konkret heißt

  • Sie kennen alle SuS Ihres Lernhauses — nicht nur die eigene Klasse
  • Bei einem Problem-Kind sind Sie nicht mehr allein — das Team kennt das Kind auch
  • Vertretungs-Stunden sind einfacher — Kolleg:innen kennen die Lerngruppe
  • Schulaufgaben + Materialien werden gemeinsam entwickelt
  • Eltern-Kommunikation wird konsistenter — alle wissen Bescheid

Reibung, die wir benennen müssen: Bayerische Schulkultur ist stark individualistisch — „mein Fach, meine Klasse, meine Methode". Das verändert sich. Nicht von heute auf morgen, aber strukturell.

Was das Lernhausteam für mich heißt

  • Mich kennen nicht nur 2 Lehrkräfte, sondern 12–16 über drei Jahre
  • Wenn ich Probleme habe, gibt es mehrere Anlaufstellen — auch Sozpäd
  • Ich werde nicht zwischen anonymen Lehrern verloren
  • Meine Lernbegleitung kennt mich — auch wenn sie mich nicht unterrichtet
  • Eltern-Kommunikation läuft nicht nur über meinen Klassenleiter

Was sich für mich konkret ändert

  • Ich sehe dieselben Lehrer-Gesichter über mehrere Jahre — Beziehung zählt
  • Im Lernhaus bin ich Teil einer kleinen Schule in der großen Schule
  • Wenn ein Lehrer krank ist, kommt jemand, der mich schon kennt
  • Ich kann auch andere Lehrkräfte ansprechen als meine Klassenleitung
  • Bei Konflikten kennt das Team alle Seiten — fairere Lösungen

Praxisbuch München: „86,7 % der Lehrkräfte fühlen sich im Lernhausteam wohl. 82,1 % sagen, im Lernhausteam besteht ein Klima des Vertrauens." — Münchner Lernhaus-Evaluation.

Gymnasium München FeldmochingLernhaus — Tagesablauf
15
Wo das alles zusammenkommt

Der GMF-Hub — die digitale Infrastruktur

📅Heute
📝Wochenplan
👥Lernbüro-Live
📓Logbuch
🏠Räume
🏫Klassen 7b
🤝Lernbegleitung
📂Material-Pool

Wochenplan 7b · KW 21

Deutsch · Sachtext
5 von 22 SuS erledigt
Mathe · Stegreif Vorb.
12 von 22 SuS erledigt
Französisch · Vocab
19 von 22 SuS erledigt
Englisch · Reading
8 von 22 SuS erledigt
Bei Mia: Mathe fertig · Deutsch noch offen · Logbuch heute aktualisiert

Was der Hub heute schon kann

  • Vier Rollen-Ansichten: Lehrkraft · Schüler:in · Eltern · Lernhausleitung
  • Tagesübersicht mit Stundenplan + Vertretungen
  • Lernbüro-Live: wer ist gerade wo
  • Frage-Pool für SuS, Logbuch-Eingänge für Lehrkräfte
  • Material-Pool im Lernhausteam

Was noch fehlt — Erkenntnisse aus heute

  • Wochenplan-View für die Klasse — Lehrkraft füllt, SuS sieht (heute Demo!)
  • Freiarbeitsphasen im Stundenplan sichtbar machen
  • Raumstruktur GMF — die 6 echten Klassen-Räume + Fachräume
  • Wochenplan-Bauphase im Teamzimmer — kollaboratives Erstellen
  • Lerninsel-Status — wer ist gerade auf welcher Lerninsel
Stand: Prototyp läuft live auf lernhaus.pages.dev. Update mit den heutigen Erkenntnissen folgt diese Woche.
Gymnasium München FeldmochingWerkstattgespräch · Projekt Lernhaus
Kapitel 6

Bilanz
& Diskussion.

Welche Chancen, welche Stolpersteine, welche Fragen bleiben — und wo wir als Kollegium zuerst hinschauen sollten.
Gymnasium München FeldmochingLernhaus — Tagesablauf
Sicht
16
Warum überhaupt — was sich didaktisch gewinnen lässt

Welche Chancen bietet das Lernhaus?

01

Lücken schließen — ohne Beschämung

SuS, die im Plenum nicht folgen konnten, holen in der Freiarbeit das nach, was ihnen fehlt — leise, in Kleingruppe, ohne dass die Klasse zuschaut. Ich kann gezielt 1:1 helfen.

Praxisbuch S. 28
„Fördern auch Fordern — jedes Kind genau das abfordern, was es leisten kann, an dem Punkt, an dem es steht."
02

Schnelle SuS fordern, nicht unterfordern

Wer fertig ist, langweilt sich nicht mehr. Ich kann nach oben differenzieren — Vertiefungs-Aufgabe, knifflige Zusatz-Frage, Erweiterung. Heterogenität wird zur Ressource, nicht zum Problem.

Praxisbuch S. 28
„Es geht nicht um Schwächen, sondern um Unterschiede. Diese können sich als Schwächen oder als Stärken zeigen."
03

Beziehung statt Anonymität

Ich kenne meine Lernbegleitungs-SuS über drei Jahre. Wer Stress zu Hause hat, fällt mir auf. Coaching wird Routine, kein Ausnahme-Aufwand.

Praxisbuch S. 11
„Enger und langfristiger Kontakt zwischen Lehrkräften, SuS und Eltern."
04

Coaching-Zeit, die ich heute nicht habe

In der Freiarbeitsphase bin ich Ansprechperson, nicht Lehrer im Frontal-Modus. Ich habe echte Zeit für Mini-Coachings, Lernbegleitungs-Gespräche, gezielte Förderung.

Praxisbuch S. 45
„SuS werden durch Lerncoaching begleitet" — eines der Qualitätskriterien des rhythmisierten Ganztags.
05

Multiprofessioneller Blick aufs Kind

Bei komplexen Themen (Verhalten, Familie, Lernblockade) steh ich nicht mehr allein. Sozpäd, Beratungslehrkraft und das Lernhausteam sehen das Kind gemeinsam.

Praxisbuch S. 52
„Multiprofessionelles Lernhausteam — 12–16 Personen: Lehrkräfte, Sozpäd, Erzieher:innen, Beratungskräfte."
06

Empirisch belegt — höhere Zufriedenheit

Stadt-München-Evaluation 2015 an Lernhausschulen:
86,7 % der Lehrkräfte fühlen sich im Team wohl · 82,1 % sehen Vertrauensklima · 84,2 % erfahren Unterstützung der Leitung.

Praxisbuch S. 11
„Weniger Wiederholerquote, höhere Motivation, mehr Abschlüsse" — bestätigt von Lernhausschulen.
01

Wenn ich was nicht verstanden habe — kein Drama

In der Mathestunde nicht alles mitgekriegt? In der Freiarbeit kann ich es leise nachholen. Niemand zeigt mit dem Finger auf mich. Ich frage die Lehrkraft, die heute da ist.

Konkret bei mir
Mia: „Bruchrechnung war zu schnell. Ich nehm mir das Übungsblatt heute Nachmittag und mach das in Ruhe."
02

Wenn ich fertig bin — geht's weiter

Ich muss nicht mehr warten, bis die anderen mithaben. Ich kann die Zusatzaufgabe machen, ein zweites Buch lesen, eine Erweiterung versuchen. Schule wird nicht langweilig.

Konkret bei mir
Tom: „Sachtext fertig in 15 Min — ich nehm die Vertiefungs-Aufgabe und schreib die Gegenposition."
03

Eine Lehrkraft kennt mich richtig

Meine Lernbegleitung sieht mich über drei Jahre. Sie weiß, wenn ich gerade einen schlechten Tag habe. Sie merkt, wenn ich überfordert bin — bevor es kracht.

Konkret bei mir
„Frau Berger weiß, dass meine Oma krank ist. Sie fragt nach, ohne dass ich was sagen muss."
04

Ich lerne, mich selbst zu organisieren

Wochenplan, Logbuch, Prioritäten setzen — das sind Skills für mein ganzes Leben, nicht nur für Schule. Beruf, Studium, Familie — überall hilft das.

Konkret bei mir
Mia: „Stegreif am Donnerstag — also Mathe vor Mittwoch fertig. Hab ich heute eingeplant."
05

Wenn ich Probleme habe — ein ganzes Team hilft

Ich bin nicht von einer einzigen Lehrkraft abhängig. Mehrere Erwachsene kennen mich. Sozpäd, Beratungslehrkraft, das Team — wenn was ist, finde ich jemanden.

Konkret bei mir
„Wenn ich mit Herrn Müller nicht klarkomme, kann ich zu Frau Berger oder zur Sozpäd Frau Klein."
06

Andere SuS gehen gerne zur Schule

An Lernhausschulen sagen 78,7 % der SuS, sie gehen gerne zur Schule. 74,6 % fühlen sich gut betreut. 72,1 % fühlen sich gefördert.

Stadt München · Evaluation 2015
Es ist nicht Wunschdenken — es funktioniert an den Schulen, die das schon machen.
Gymnasium München FeldmochingLernhaus — Tagesablauf
17
Die Frage, die alles trägt

Macht das Lernhaus mein Leben leichter — oder schwerer?

Ohne Schönfärberei — Aspekt für Aspekt. Diese Bilanz ist kein Werturteil, sondern eine Bestandsaufnahme. Sie als Kollegium entscheiden mit, was wir daraus machen.

Aspekt
Klassisches System
Lernhaus
Tendenz
Vorbereitung
einzeln, fachbezogen, oft Last-Minute
Wochenplan-Vorlauf nötig, im Team geteilt
anfangs ↑, dann ↓
Spontaneität im Unterricht
hoch — flexibel umplanbar
eingeschränkt — Wochenplan ist „committed"
schwerer
Differenzierung
oft implizit, von der Lehrkraft mitgedacht
strukturell verankert (Wochenplan, Räume)
leichter
Individuelle Förderung
schwer zu skalieren, Zeitfresser
Lernbegleitungs-Gespräche als fixer Slot
leichter
Kollegiale Zusammenarbeit
optional, oft sozial getrieben
verpflichtend, im Lernhausteam strukturiert
je nach Typ
Material-Bereitstellung
ad-hoc möglich, jeder hat eigene Sammlung
geteilter Pool, einmaliger Aufbau-Aufwand
anfangs ↑, dann ↓
Klassenführung in Räumen
vertrautes Modell, ein Raum, alle drin
verteilt — Räume, Lerninseln, Gang
Lernkurve
Eltern-Kontakt
punktuell, eher problemgetrieben
wöchentlich strukturiert via Logbuch
strukturierter
Gymnasium München FeldmochingLernhaus — Tagesablauf
18
Was wir nicht ignorieren dürfen

Drei Stolpersteine — und unsere Antworten

01

Wochenplan-Pflege

Vorlauf nötig, klare Aufgabenstruktur, Loslassen vom Tafel-impuls. Das ist anstrengend, gerade am Anfang.

Unsere Antwort
Gemeinsame Vorlagen pro Fachschaft. Material-Pool im Teamzimmer. Digitale Infrastruktur (GMF-Hub) als Werkzeug, nicht als Pflicht.
02

Material digital bereitstellen

Wer digital nicht affin ist, fühlt sich abgehängt. Pflicht zur Cloud-Plattform ist eine Sollbruchstelle.

Unsere Antwort
Hybride Systeme. Analoges Fallback bleibt erlaubt. Niemand muss am Tag 1 alles digital machen. Schrittweise, mit Begleitung.
03

Team statt Einzelkämpfer:in

Bayerische Lehrer-Kultur: „mein Fach, meine Klasse, meine Methode". Verpflichtende Teamarbeit kann sich nach Kontrollverlust anfühlen.

Unsere Antwort
Kleine freiwillige Tandems als Einstieg. Kein Zwang zur 100%-Team­integration. Schulleitung trägt die Struktur, nicht die einzelne Lehrkraft.
Gymnasium München FeldmochingLernhaus — Tagesablauf
19
Was wir heute klären müssen

Offene Fragen für die Diskussion

01
Wann liegen die Freiarbeitsphasen? Wie viele pro Klasse und Woche? Wer hat in welcher Phase Aufsicht? Wie bilden wir das in Untis ab?
02
Wer macht den Wochenplan — und wie? Pro Fach? Pro Klasse? Einheitliche Vorlage für alle Fachschaften? Wie verhindern wir Überforderung durch zu viele parallele Aufgaben?
03
Welche Regeln gelten in den Lerninseln? Wer darf raus, wie viele gleichzeitig, was ist Pflicht-Aufsichts-Sicht? Was unterscheidet Lerninsel von Pausen-Aufenthalt?
04
Wann und wie machen wir Lernbegleitungs-Gespräche? Im Stundenplan einplanen? Im Mittagsband? Wer hat welche SuS? Wie verbindlich sind die Slots?
05
Wie sieht eine Hospitations-Reise aus? Tutzing? Willy-Brandt-Gesamtschule? Helen-Keller-Realschule? Wer fährt mit, wann, mit welchem Beobachtungsauftrag?
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20
„Gehen Sie mit."
Beatrix Zurek · Stadtschulrätin · Vorwort zum Praxisbuch Münchner Lernhaus
Wir bauen das Gebäude nicht — das tun andere.
Aber wir bauen, was darin gelebt wird.
Und das geht nur gemeinsam.
Andreas Heller · Schulentwicklung GMF
Gymnasium München Feldmoching · Georg-Zech-Allee 16 · 80995 München